LASIK–Voraussetzungen und Risiken

LASIK wurde bereits millionenfach zur Behebung von Sehschwächen eingesetzt. Der Erfolg des Eingriffs hängt jedoch von bestimmten Voraussetzungen ab. Um die Gesundheit Ihres Auges nicht zu gefährden, müssen wir diese im Vorfeld bei einer gründlichen Untersuchung abklären.


Die LASIK-Methode steht für die folgenden Werte zur Verfügung: Kurzsichtigkeit: bis ca. –10 Dioptrien
Weitsichtigkeit: bis ca. +4 Dioptrien
Astigmatismus: bis ca. –5 Dioptrien

Bei Fehlsichtigkeiten außerhalb dieser Werte stehen andere Operationsverfahren zur Verfügung, die im Kapitel Artisan, ICL und CLE erklärt werden.


Weitere Voraussetzungen für einen erfolgreichen LASIK-Eingriff:
• Alter über 18 Jahre
• keine Augenkrankheiten (z.B. grauer Star)
• stabile Fehlsichtigkeit
• keine zu dünne Hornhaut
• keine Schwangerschaft, Stillzeit


Wir legen großen Wert darauf, über ausführliche Voruntersuchungen festzustellen, ob Ihre Augen für eine LASIK-Operation geeignet sind. Wie bei jedem medizinischen Eingriff ist ein Restrisiko jedoch nicht ganz auszuschließen.


Mögliche Nebenwirkungen:
kurzfristige Sehschwankungen, Trockenheit des Auges und vermehrte Blendempfindlichkeit
vorübergehendes Sehen von Lichtkränzen (sog. Halos)
eventueller Zweiteingriff (Re-LASIK) aufgrund einer Über- oder Unterkorrektur des Sehfehlers (5-10%)
Reduktion der optimalen Sehschärfe durch operative Komplikationen, Infektionen o.ä. (1%)
(Ausführliche Aufklärung im Rahmen der Voruntersuchung)

  Dr. med. Bernd Hörster
„Eine Operation zur Sehkorrektur ist kein „Massenartikel“, den man „pauschal buchen“ sollte. Nur wenn verschiedene Methoden auf modernstem Niveau zur Verfügung stehen, kann der individuell optimale Weg gefunden werden. Bei uns bekommen Sie allen Rat, den Sie brauchen, um eine verantwortungsvolle Entscheidung zu fällen. Und Sie haben die Sicherheit der Methodenvielfalt.“
 
   
   
LASIK
Die Korrektur der Sehschwäche wird
in tiefer liegenden Hornhautschichten durchgeführt.